Status: #amediting …

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Nichts Ungewöhnliches also. Weder für mich speziell, noch für Autoren im Allgemeinen. Selbst diejenigen unter uns, die darauf bestehen, ihre Werke würden verfälscht, wenn sie etwas von dem änderten, das ihnen so halb-bewusst aus den Fingern geflossen kam, sind nicht davor gefeit, hier und da ein Wort auszutauschen oder ein Komma umzusetzen.

Bei mir bleibt tatsächlich kein Satz, kein Wort, kein Satzzeichen der Erstfassung je unberührt. Gestern habe ich einen vorletzten Durchgang des Hawaii-Romans vor dem Lektorat beendet. Jetzt bleibt das Manuskript eine Woche liegen, bevor ich es ein letztes mal auf holprige Stellen oder übersehene Tippfehler untersuche.

In der Zwischenzeit krame ich ein anderes Manuskript aus dem Ordner, in dem es seit Monaten auf Überarbeitung wartet. Dieses Manuskript mit dem bezeichnenden Arbeitstitel „Chaos“ muss auch inhaltlich noch auf Vordermann gebracht werden. Da ist eine Schlüsselszene neu zu schreiben und ein paar lose Enden zu verknüpfen. Dabei fliegen sicher etliche Absätze raus, andere werden neu geschrieben. Vielleicht kommt auch noch das eine oder andere Kapitel dazu – oder eben weg.

Mit anderen Worten: Business as usual.

 

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