Schon wieder Politik? Och, nööö …?

Ach doch.

Mir wär’s auch lieber, wenn es ohne ginge. Geht aber nicht. Denn, um einen berühmten Satz meines ehemaligen Professors aus dem ersten Semester passend abzuwandeln:

„Was sehen Sie, wenn sie zum Fenster rausschauen? Politik! Sie sehen überall Politik!“

Gemeint ist (auch wenn es sich seinerzeit auf Rechtsgeschäfte bezog), dass jedes Handeln, jede Interaktion Politik beinhaltet. Mein Handeln ist geprägt von meiner Einstellung, die ist beeinflusst durch mein Erleben und meine Beobachtungen. Und natürlich durch das, was mir untergejubelt wird durch Medien und Werbung. Falls man das unterscheiden kann. Aber das ist ein anderes Problem, ein hoch-politisches übrigens.

Jedenfalls können wir uns heutzutage — und konnten wir nie —  nicht dahinter verstecken, unpolitisch sein zu wollen. Weil Politik langweilig ist. Und frustrierend. Und weil wir Besseres zu tun haben. Romane schreiben zum Beispiel. Oder sie lesen. Du willst doch keinen fiktiven Unfug von mir lesen, wenn ich mir nicht mal eine Meinung zum richtigen Leben bilden mag? Und ich will dir keine Geschichte erzählen, wenn du meine Wertvorstellungen mit Füßen trittst. Also.

Seien wir politisch und haben wir trotzdem Spaß. Mit unseren Geschichten und überhaupt. Und weil dieser Blog-Eintrag durch einen anderen ausgelöst wurde, hier der Link zum — meiner Meinung nach kein bisschen un-politischen — Post von Anja Bagus: Meinung oder Handlung?

http://www.anja-bagus.de/2015/07/31/meinung-oder-handlung/

Sweet Solitude
Erzähl mir die Story vom Pferd …

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