Rauchende Köpfe, qualmende Motoren

Nach dem Roman ist bekanntlich vor dem Roman und auch mit schon ein bisschen Übung wird das mit dem Überarbeiten nur marginal einfacher. Jeder Roman hat seine eigenen Tücken, verlangt seinen eigenen Ton und stellt vor ganz neue Herausforderungen. Sollte jedenfalls so sein, sonst liest es sich irgendwann wie Alistair MacLean in den 80ern. Obwohl … soweit müsste autorin erst mal kommen 😉

Jener schottische Meister des Thrillers gehörte zu den ersten Autoren, deren Bücher ich gezielt wegen des Namens auf dem Cover auswählte. Seine Helden waren immer harte Kerle mit weichem Kern, eher hässlich anzusehen aber dafür gut wie Gold. Seine Damen waren immer genau das: von natürlicher, ausgesuchter Schönheit, hoch intelligent und immer sittsam – damenhaft eben. Trotz dieser Vorhersehbarkeiten hielten seine Romane so manche überraschende Wendung bereit und von Nervenkitzel verstand der Mann was. Man denke nur an Romane wie „Satanskäfer“ (The Satan Bug) oder „Eisstation Zebra“ (Ice Station Zebra).

Und dann gab es da noch einen, der in Bezug auf’s Setting ein wenig aus der Reihe fiel: „Dem Sieger eine Handvoll Erde“ (The Way to Dusty Death). Ich erinnere mich noch sehr gut, wie ich beim Lesen vor Spannung vibrierte wie die Formel 1-Motoren in den Fahrzeugen der Hauptfiguren.

Und apropos Spannung: Meineeine schraubt ja nun auch gerade an einem Thriller, bei dem es zwar nicht um die Formel 1 geht, aber auch um Technikkrams und rasant soll’s auch werden. Da raucht dann schon mal der Kopf beim Denken. Was liegt also näher, als den Tag mit einem gepflegten Burnout beim Kartrennen unter Freundinnen zu beenden?

Mit großem Dank an die liebe Aiko Toki (AIKIOTO):

Racing Aikioto

Racing Aikioto

Racing Aikioto

 

Racing Aikioto

 

 

 

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