#NaNo15: Was denn, schon wieder Freitag?!

Die zweite Woche NaNoWriMo ist beinahe schon Geschichte, im doppelten Sinne des Wortes …

„Warum nur beinahe eine Geschichte? Soll das heißen, die ganze Tipperei führt zu nichts?“

Tja, was soll ich sagen … Keine Ahnung? Es ist die zweite Woche ist, da steckt der Zweifel schon im Wort … *hust*

„Ey, der Tag der schlechten Wortspiele war gestern!“

Schön, schön. Du merkst doch, ich bin ein wenig durch den Wind. Ich klappe den Schleppi auf, und es geht mit mir durch. Leider lässt das Übles ahnen für den Roman. Je nun,  zum Glück schreibe ich nicht am Großen Deutschen RomanTM

„Was ist denn nun  das Problem mit ‚der zweiten Woche‘?“ (fuchtelt mit den Händen, äfft verzweifelten Tonfall nach und rollt theatralisch mit den Augen)

Jetzt lass mich doch mal ausreden!

„Bitte …!“

Danke!

Schlimm an der zweiten Woche ist, dass all die Widerstände und Konflikte, die ich meinen Figuren vor die Füße gekippt habe, allmählich auch mir Probleme bereiten. Denn dabei soll es ja nicht bleiben, sie sollen die Konflikte ja angehen und auf praktikable, nachvollziehbare und dabei auch noch unterhaltsame Weise zu lösen versuchen. Dabei darf ich es ihnen aber auch nicht zu einfach machen. UND dann soll das Ganze auch noch eine irgendwie geartete Pointe erhalten — sprich es darf jetzt, nach dem ersten Akt noch nicht offensichtlich sein, wo wir hinsteuern …

„Welcher Akt? Seit wann schreibst du Erotik?“

Ey, der Tag war GESTERN!

(kichert boshaft)

Immerhin, das mit dem ‚offensichtlich‘ erledigt sich fast von selbst, weil Frau Autorin nämlich selbst noch keinen Dunst hat, wo das alles hinführt. Gestern Abend habe ich spontan beim Tippen entschieden, wer in einer Szene lebt und wer nicht … Jaaa, das kann ich, also pass auf, was du sagst!

(zuckt zusammen)

… und das führt dazu, dass die Handlung spontan neue Dimensionen bekommt. Apropos Dimensionen — sagte ich schon, dass in meinem Roman Zeit-Phänomene eine wichtige Rolle spielen?

(rollt die Augen, aber schon ein bisschen vorsichtiger) „Ja, hast du.“

Schön, schön. Witzigerweise stellt mich das einerseits vor das Problem, dass diese Ankündigung für zukünftige mögliche Leser somit keinen Überraschungseffekt mehr bietet — aber für mich die Herausforderung, dich vielleicht doch auf dem falschen Fuß zu erwischen, wenn du gerade nicht damit rechnest. Das hat schon fast etwas von einem Zaubertrick *schwärm*.

(räuspert sich vorwurfsvoll)

Spielverderber. Geh ich eben weiterschreiben. *verpufft in einer Rauchwolke* *dämonisches Lachen verhallt * *Vorhang*

2 Comments

  1. Nat

    Also soooo verzweifelt liest sich das nicht:) Das Schöne an Zeitphänomen ist ja, das sich, wenn nix mehr geht, ein Wurmloch auftut und wahlweise die Bösen einsaugt oder die Guten entkommen lässt…

    Hauptsache eines der 50.000 Wörter ist „Sopaß“….

    lg
    Nat

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