gelesen: Sookie Hell – Beziehungsstatusromane 1-3

Cover: Beziehungsstatus 3: Pärchen-Abend mit Wikinger von Sookie Hell
(c) Sookie Hell

Also, ich muss da mal was beichten. *räusper*

Jetzt bist du hoffentlich nicht von mir enttäuscht oder entsetzt oder fällst sonst irgendwie aus allen Wolken — obwohl, wenn es so wäre, könnt ich ja auch nix dran ändern, ne? *kopfkratz*

Also, ich sag’s einfach wie es ist: Ich lese gar nicht nur Abenteuerromane und SF. Manchmal lese ich auch Sachen, die hier und heute spielen und in denen es um was ganz anderes geht als Weltrettung oder Kawumm. Ich lach sogar manchmal richtig gern laut über total überdrehte Figuren. Jedenfalls wenn sie mir ursympathisch sind und ich so richtig gern mittendrin dabei bin bei ihren haarsträubenden Erlebnissen. So wie bei Anna und John. Nee, Sven und Anna und John. Und den Flying Kluntjes nebst Wikinger-Horde. Musste selber lesen, um das zu verstehen.

Kennst du das? Du liest eine Geschichte oder guckst einen Film und kannst dich gar nicht entscheiden, welchen von den Helden/Heldinnen du toller finden willst? Wäre doch super, du müsstest das gar nicht! Also, dich entscheiden, meine ich. Darum geht es nämlich bei Sooki Hells Beziehungsstatus-Romanen: Anna liebt Sven und Anna liebt John. Mit Sven geht das so weit auch klar, aber John … der kriegt’s einfach nicht gebacken. Wenn Beziehungen die Wohnungen in einem Haus sind und die Partner die Bewohner, ist John die Abrissbirne. Kawämm! (Also doch, hm, vielleicht liegt’s ja daran … *grübel*) Wieder ein Loch im Mauerwerk.

Zum Glück kommt dann immer die Kavallerie, nee, die Horde, und dann gibt es nicht nur Trommel-Gitarren-Lärm und Lachsalven, sondern auch auch Einsichten und Aha-Effekte in Mengen. Und dann lernt nicht nur der blöde John was dazu, sondern auch die blöde Leserin. Ach soooo ist das! *1000 -Watt-Leuchten*

Aber manchmal wäre es ja schon wünschenswert, der doofe John mit dem IQ von 149 würde nicht immer grad dann, wenn er endlich mal was kapiert hat, wieder Johnny das Denken überlassen. Mann, Mann, Mann.

Achtung, Puristen: Die Beziehungstatusromane enthalten explizite Sprache. Nicht, das du nachher sagst, ich hätte dich nicht gewarnt. Aber vor allem enthalten sie jede Menge Wortwitz und Leckerstücke für Assoziations-Junkies. Außerdem Ostfriesen-Tee und Nordsee.

Den ersten Band hab ich vor einem halben Jahr gelesen oder so, dann stolperte ich die Tage zufällig über einen Blog-Post der Autorin, dass nun auch der dritte Band erschienen ist. Und wie das manchmal so läuft, hab ich mir Band 2 und 3 auch noch gekauft. Und dann hab ich zwei Tage lang gelesen. Also eigentlich einen Tag und eine Nacht. Erstaunlich, mit wie wenig Schlaf der Mensch auskommt. Ich bin jetzt total geflasht und heilfroh — wirklich, heilfroh! –, dass es auch schon eine Rohfassung für Band 4 gibt.

Ich muss jetzt jedenfalls mal kalt duschen und nen Tee zur Beruhigung trinken.

Schreib schneller, Kollegin!

Moin!

 

 

 

 

2 Comments

  1. Beste Sabine der Welt!

    Nach 48 Stunden am Laptop (erstaunlich, mit wie wenig Schlaf der Mensch auskommt, wenn er diese Bücher SCHREIBT) und einem Teller Spaghetti Bolognese zum Frühstück stieß ich auf diesen Artikel und musste so lachen, dass mir die Buchstaben vor den Augen verschwommen sind.
    Ehrlich, wenn ich die Bücher nicht selber geschrieben hätte, nach deiner Besprechung müsste ich sie unbedingt lesen, ick liebe dir!
    Ich werde jetzt drei Stunden schlafen, als hätte mich die Abrissbirne am Kopf getroffen, und dann schreibe ich weiter.
    Und es ist wundervoll, dass du aus der Versenkung aufgetaucht bist. Ohne dich macht es nur halb so viel Spaß, die NSA zu überwachen! 😀

    Darauf einen Extra-Kluntje,

    Sookie

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