Autoren sind keine Rock-Stars

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Na ja, einige schon.

Aber die meisten schreiben so vor sich hin, veröffentlichen ab und an ein Buch und freuen sich dann, wenn es angenommen und gelesen wird. Mühsam ernährt sich das Einhörnchen.

Zu einem ähnlichen Ergebnis — bezogen aufs Bloggen — kommt übrigens die Buchbloggerin Karin Futschik im Fazit ihrer achtteiligen Blog-Serie Social Networking.

Karin nimmt sich in ihrem Blog in erster Linie Indie-eBooks vor, die in der Kindle Unlimited-Ausleihe erhältlich sind. Da sind dann vielleicht tatsächlich welche dabei, deren Autoren sich so etwas wie einen Rockstar-Status erschrieben haben. In der Regel jedoch stammen die eBooks von weitgehend unbekannten Autoren, die erst noch darauf hoffen müssen, dass überhaupt jemand ihre Bücher entdeckt.

Diese Erkenntnis ist mitunter ernüchternd. Das Schöne daran ist aber immerhin, dass man als Nicht-Rockstar im Urlaub ohne Hemmungen einfach mal durch die Wellen toben kann und im Supermarkt unbehelligt seine Croissants kauft.

Ach ja, Urlaub … *schwelg* …

Anders als das Bild oben vermuten lässt, war ich in den letzten beiden Wochen nicht in London, sondern in Südfrankreich. Genauer gesagt im Roussillon, in den Pyrénnées-Orientales. Dort — noch genauer gesagt, in dem wunderschön malerischen Ort Céret — spielt mein neuer Agenten-Thriller, der bald herauskommt:

Eigentlich wollte Isabel nur weg aus Hamburg. Dem Stress ihres Jura-Studiums entfliehen, den Anforderungen ihrer arbeitswütigen Mutter und vor allem dem Schmerz der Zurückweisung durch den Mann, in den sie sich auf den ersten Blick verliebt hatte.

Doch statt des erhofften Osterurlaubs im Südwesten Frankreichs gerät sie mitten in die internen Machtkämpfe eines Waffenschieber-Rings. Plötzlich ist nicht nur ihr Leben in Gefahr, sondern auch das ihrer Familie und sogar die Sicherheit der Nation. Als die Ereignisse sich überschlagen, bleibt Isabel keine andere Wahl, als sich zu wehren – selbst, wenn sie gegen den Mann antreten muss, den sie liebt.

Einen endgültigen Titel hat das gute Stück übrigens noch nicht, für Vorschläge bin ich jederzeit offen!

Und apropos Céret: Das Städtchen ist in jeder Hinsicht eine Reise wert, nicht nur wegen der Promenade unter Platanen oder der Kirschen — auch wegen der Kunst.
Im Musée d’art modernes de Céret kann man neben Werken von Picasso, Matisse, Chagall, Miró und anderen Künstlern des Kubismus zur Zeit eine Sonderausstellung des katalanischen Künstlers Jaume Pensa besuchen: Le silence de la pensée. Die Sonderausstellung ist im regulären Eintrittspreis inbegriffen!

Nu bin ich aber wieder zuhause, wo ja zum Glück der Sommer auch wieder zurückgekommen ist. Und wenn mir auch wegen der Eichhörnchen-Plackerei (s.o.) manchmal danach ist, auch mal etwas zu zerschmettern …

… mache ich lieber das, was eine brave Autorin nach dem Urlaub tut: ich wasche Wäsche ich schreibe weiter an meinen Manuskripten. Auf dass wir beide, du und ich, bald wieder ein neues Buch von mir in den Händen halten können 🙂

Bis dahin!

JoeyWorking_006

 

6 Comments

  1. Nat

    Maaaan, bin ich doof:) Jetzt hab ich endlich mal die Teilen-Schaltflächen freigeschaltet. Habsch lange gesucht, lol.
    Okies.
    Jedenfalls sind beide Bilder klasse! Echt mal! London is calling…YAY!
    Das mal so zum Einen.
    Zum Anderen, lass dich bloß nicht in so’n doofes Sommerloch fallen:) Auch wenn es manchmal schei…be läuft. SNAFU so to say:)
    Rocken kannst du, können wir alle, auch ohne Stars zu sein!
    Ich meine, natürlich ist das doof, wenn man sich abrackert und irgendwie kommt nix dabei raus. Ich kann dir da auch nicht wirklich einen Rat geben a la „mach mehr Mainstream“ oder „mach dies oder das oder jenes“.
    Obwohl so eine Idee hätte ich schon… erzähle ich dir mal inworld:)

    Ich bin ja eher so lazy by nature, weshalb ich mir keinen Kopf um irgendwelche Statistiken machen muss, die zu faul auszuwerten ich bin. Das Einzige, was mich manchmal ärgert, ist ein „Daumen runter“ auf yt ohne Kommentar.

    Leider habe ich auch keine Idee, wie der Titel deines neuen Romans lauten könnte. „The French Connection“ gibts ja schon:)

    lg
    Nat

    1. Hihi, SNAFU musste ich tatsächlich erstmal googlen. Passt 🙂

      Klar doch rocken wir, auch wenn’s kaum einer mitkriegt. Weil’s eben Spaß macht. Und so ein Daumen runter ohne Begründung ist einfach überflüssig und nicht ernstzunehmen.
      Keine Angst, für Sommerloch hab ich viel zu viel vor. Nat & Joey brauchen eine Fortsetzung, und zur Not bewerbe ich mich hiermit dauerhaft als Statistin für eine deiner Fotosessions \o/
      Tja, French Connection war natürlich auch das Erste, was mir spontan einfiel 😉 Aber ich hab noch ein oder zwei Ideen, das wird schon. Danke dir!

      Liebe Grüße
      Sabine

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