Eine Handbreit Wasser unterm Kiel

Dem einen oder der anderen ist es vielleicht aufgefallen, dass ich nach “furiosem” Start in den NaNoWriMo 2011 in der Versenkung verschwunden bin. Nicht vollständig, in meinen Lieblingsforen bin ich immer anzutreffen, aber mein Schreibtagebuch habe ich schmählich vernachlässigt. Armes Ding.

Tatsächlich hatte sich der NaNo für mich nicht wie geplant entwickelt, aber was will man erwarten, bei einem Roman mit dem Arbeitstitel Chaos 😉

Das Manuskript wächst, Frühling ist die richtige Zeit zu schreiben. Jedenfalls für dieses Projekt, das in eben dieser Jahreszeit spielt. Was mich zu der Überlegung führt, ob meine berüchtigten Schreiblöcher, also die Zeit, die man leichtsinnigerweise Schreibblockade zu nennen geneigt ist, in Wahrheit zu Lasten einer gewissen Wetterfühligkeit gehen? Eines meiner Romanprojekte spielt im Herbst – entsprechend lag die kreative Zwangspause (erzwungene Kreativitätspause?) im Frühjahr. Ein weiteres Romanprojekt spielt ebenfalls im Frühling – Schreibhemmung im Winter. Ein Muster?

Aber wenn man’s weiß – kein Problem. Verlege ich mich in der jeweiligen Zeit eben aufs Korrigieren und Lektorieren.

Wieder was gelernt 🙂